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	<description>Es gibt kein richtiges Leben im falschen.</description>
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		<title>Das ist die Perfekte Welle</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus irgendeinem Grund höre ich in unterschiedlichen regionalen und überregionalen Radiosendern das Lied &#8216;Perfekte Welle&#8216; von Juli wieder öfters &#8211; allein in den letzten vier Tagen mindestens fünfmal. Das nehme ich zum Anlass, einen Essay in einer leicht überarbeiteten Version &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2012/01/10/das-ist-die-perfekte-welle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1573&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="size-full wp-image-1575 alignright" src="http://undertakethislaw.files.wordpress.com/2012/01/cover-perfektewelle.jpg?w=640" alt=""   />Aus irgendeinem Grund höre ich in unterschiedlichen regionalen und überregionalen Radiosendern das Lied &#8216;<a href="http://www.juliwiki.de/Perfekte_Welle_(Single)">Perfekte Welle</a>&#8216; von Juli wieder öfters &#8211; allein in den letzten vier Tagen mindestens fünfmal. Das nehme ich zum Anlass, einen Essay in einer leicht überarbeiteten Version zu veröffentlichen, den ich schrieb, als das Lied relativ aktuell gewesen ist. Von allen Versionen, die man auf youtube finden kann (oder könnte, je nach Laune der Gema), würde ich gerne eine Version in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ueDX6Zt6S_g">Afrikaans</a> erwähnen, die die Melodie unverändert übernimmt, textlich aber, soweit ich das sehe, leicht variiert. </em></p>
<p><span id="more-1573"></span></p>
<p>Perfekte Welle</p>
<p>Mit jeder Welle kam ein Traum,<br />
Träume gehen vorüber,<br />
dein Brett ist verstaubt,<br />
deine Zweifel schäumen über,<br />
hast dein Leben lang gewartet,<br />
hast gehofft, daß es sie gibt,<br />
hast den Glauben fast verloren,<br />
hast dich nicht vom Fleck bewegt.</p>
<p>Jetzt kommt sie langsam auf dich zu,<br />
das Wasser schlägt dir ins Gesicht,<br />
siehst dein Leben wie ein Film,<br />
du kannst nicht glauben, dass sie bricht.</p>
<p>Das ist die perfekte Welle,<br />
das ist der perfekte Tag,<br />
lass dich einfach von ihr tragen,<br />
denk am besten gar nicht nach.<br />
Das ist die perfekte Welle,<br />
das ist der perfekte Tag,<br />
es gibt mehr als du weißt,<br />
es gibt mehr als du sagst.</p>
<p>Deine Hände sind schon taub,<br />
hast Salz in deinen Augen,<br />
zwischen Tränen und Staub,<br />
fällt es schwer oft dran zu glauben,<br />
hast dein Leben lang gewartet,<br />
hast die Wellen nie gezählt,<br />
das ist alles nicht gewollt,<br />
hast viel zu schnell gelebt.</p>
<p>Jetzt kommt sie langsam auf dich zu,<br />
das Wasser schlägt dir ins Gesicht,<br />
schließt dein Leben wie ein Film,<br />
du kannst nicht glauben, dass sie bricht.</p>
<p>Das ist die perfekte Welle,<br />
das ist der perfekte Tag,<br />
lass dich einfach von ihr tragen,<br />
denk am besten gar nicht nach.<br />
Das ist die perfekte Welle,<br />
das ist der perfekte Tag,<br />
es gibt mehr als du weißt,<br />
es gibt mehr als du sagst.</p>
<p>Du stellst dich in den Sturm und schreist,<br />
ich bin hier ich bin frei,<br />
alles was ich will ist Zeit,<br />
ich bin hier ich bin frei,<br />
Du stellst dich in den Sturm und schreist,<br />
ich bin hier ich bin frei,<br />
ich bin hier ich bin frei.<br />
Das ist die perfekte Welle,<br />
das ist der perfekte Tag,<br />
lass dich einfach von ihr tragen,<br />
denk am besten gar nicht nach.</p>
<p>Das ist die perfekte Welle,<br />
das ist der perfekte Tag,<br />
es gibt mehr als du weißt,<br />
es gibt mehr als du sagst.</p>
<p>Das ist die perfekte Welle,<br />
das ist der perfekte Tag dafür.<br />
Das ist die perfekte Welle,<br />
das ist der perfekte Tag</p>
<p style="text-align:right;"><em>Mein Flügel ist zum Schwung bereit<br />
ich kehrte gern zurück<br />
denn blieb ich auch lebendige Zeit<br />
ich hätte wenig Glück</em><br />
Gershom Scholem, Gruß vom Angelus<em></em></p>
<p align="right"><em> </em></p>
<p>Bei manch großen Theorien der Geschichte und des Zusammenlebens der Menschen bin ich versucht, sie im Kleinen anzuwenden, sie statt auf der Makroebene des Sozialen in der Mikroebene des Individuums zu versuchen. Sie haben den Reiz, sich der Illusion hingeben zu können, sie erklärten ebenso wie das große Ganze auch die kleinen Splitter, sie können dem Bedürfnis entgegenkommen, der fragmentarischen Wirklichkeit des Einzelnen Ordnung und Struktur, Erklärungsentwürfe und einen Sinnzusammenhalt zu verleihen.</p>
<p>Popsongs und mit ihnen Popkultur gehören dem Reich des Flüchtigen an, diese Musik lebt für den Augenblick, sie ist sein Ausdruck, die Takte pulsieren wie ein Pulsschlag – Mode folgt auf Mode, und nach einem Kosten, nach einem Atemzug verfliegen ihre Melodien mit der Leichtigkeit, der sie entsprungen sind. Popsongs sind selten mehr als eine Momentaufnahme, mehr als ihren Inhalt transportieren sie durch ihre Form die Vergänglichkeit. Sie haben erst gar nicht den Anspruch auf Wiederkehr, auf Ewigkeit, sie sind dem Hier und Jetzt zugewandt, sie verbrennen sich selbst im Zeitgeist, sie haben ihren Anteil an der Gegenwart und erheben keinen Anspruch auf die Zukunft, sie wecken Bedürfnisse und werden konsumiert, sie sind Waren einer Industrie, die sie unentwegt ausspuckt und den Lidschlag des Augenblicks in ihre Dienste stellt. Durch ihrer Hinwendung auf das Gegenwärtige, ihre Möglichkeit, Gefühle, Eindrücke und Empfindungen mit Druck auf die Play-Taste hervorzurufen, sind sie in erster Linie ein Symbol für das dem Leben zugewandte Bewusstsein, welches sich dem Moment hingibt und in ihm aufzugehen wünscht. Unabhängig davon, ob die Lieder angenehme oder unangenehme Gefühle transportieren, sind sie Ausdruck von Lebensfreude.</p>
<p>Manchmal geschieht es, dass ich durch einen unverhofft guten Liedtext auf mich selbst zurückgeworfen werde. Ich stelle mir Fragen, die in mir schlummerten, die aber eines Katalysators benötigten, um sie frei zu legen.</p>
<p>I.</p>
<p>Wie viele Arten von Wellen hat eigentlich ein gewöhnliches Menschenleben? Sind es – frei entlehnt bei Fernand Braudel – drei Arten? Die oberflächliche Kräuselung jeden Tag, das tägliche Auf und Ab, das sich Ärgern über Mitmenschen und das Freuen über Nähe und Geborgenheit; dann Trends, die Entwicklungen, worunter die pubertären Schübe ebenso fallen würden wie Lebensabschnitte und –tragödien, menschliche Erfahrungen und Schnitte, neuralgische Punkte in einem jeden Leben, Midlife Crises genauso wie die Erste große Liebe? Sind letztlich auch die Ideen, das Konzept eines Menschen, wie eine Welle? Eben diese Ideen, an denen sich die Menschen orientieren, die ihnen Halt im Leben vermitteln, die sie sich zu Eigen machen und modifizieren, die sie trainieren, die sie anpassen und – dies alles mehr oder weniger unbewusst – in ihrem Weltbild als Tapete benutzen und von Zeit zu Zeit erneuern – muß man auf diese Wellen auch warten, sie suchen und finden? Muß man an sie erst ´glauben´, damit sie ´erscheinen´, oder sind sie gleichfalls da, wenn man sie nicht erwartet, ersehnt oder erhofft?</p>
<p>II.</p>
<p>Wie das Leben so die Traufe. Wen das Leben überrascht, beißen die Hunde. Oder die Letzten.  Oder so ähnlich. Hat nicht jeder einmal sein Leben <em>wie ein Film</em> an sich vorbeiziehen sehen, damals, in wilden Jugendtagen, als das Leben noch besenrein war, die Sorgen sich noch leicht mit dem Morgenrot vertreiben ließen, der Ernst des Lebens zwar an der Tür klopfte, jedoch nach wie vor im Notfall an die der Eltern?  Nein? Vielleicht muß man das auch nicht, um zu begreifen, dass Chancen im Leben nicht ewig auf den Wellenreiter warten und man manchmal nicht die Zeit zum Nachdenken hat, um auf die Welle aufzuspringen. Wenn ich das auch noch langsam auf mich zu kommen sehe, es aber nicht wahrhaben will, was das Schicksal mit mir macht – dann  kann ich auch nicht glauben, dass sie bricht.</p>
<p>Was das Schicksal mit mir macht – wird es denn nicht zum großen Teil von mir  selbst bestimmt, was ich ´daraus´ mache? Sehr wohl, wie es scheint, habe ich doch zu jedem Zeitpunkt die Wahl, mich zu entscheiden, und später die Qual, sie zu bereuen.</p>
<p>III.</p>
<p><em>Deine Hände sind schon taub,</em><br />
<em></em><em>hast Salz in deinen Augen,</em><br />
<em>zwischen Tränen und Staub, </em><br />
<em>fällt es schwer oft dran zu glauben, </em><br />
<em>hast dein Leben lang gewartet, </em><br />
<em>hast die Wellen nie gezählt, </em><br />
<em>das ist alles nicht gewollt, </em><br />
<em>hast viel zu schnell gelebt. </em></p>
<p>Die letzte Zeile ist der Schlüssel zu den sieben vorigen. Viele Sachen begonnen, vieles abgebrochen, weniges beendet, kurz, nichts Ganzes und nichts Halbes, mehr Zeit verschwendet als genutzt. Wie jemand, der 60 Jahre lang Lotto spielt und sich denkt: Wenn ich erst mal gewinne, fange ich an zu leben. In einem anderen pop-modernen Lied heißt es „Du willst noch leben irgendwann – wenn nicht heute, wann denn dann?“ Man sieht hier das Spannungsverhältnis modernen Lifestyles: Das diffuse Gefühl, im vorherrschenden Weltordnungssystem ums Leben betrogen zu sein artikuliert sich in Form verpasster Chancen. Als hätte ich je die Möglichkeit gehabt, den ganz großen Wurf zu landen. Ganz pragmatisch wird dies weggewischt mit dem Hinweis, dann doch wenigstens das Beste daraus gemacht zu haben. Treibt mich die Realität erst zu der Erkenntnis, dass dies eine Illusion ist, mit dem Hinweis auf die zusammenfallenden Wellenberge, so habe ich entweder die Wahl, so weiter zu machen, wie bisher, oder ich ergebe mich der Tatsache, dass es kein richtiges Leben im falschen gibt.</p>
<p>Ich habe viel zu schnell gelebt – das Gefühl beschleicht mich jeden Tag aufs Neue: so schnell und fiebrig, wie sich das Leben um mich zu drehen scheint, mag es mich manchmal unfähig machen, es noch wahrzunehmen, mit welch hoher Geschwindigkeit ich mich durch die Zeit bewege. Auch hier ist ein tendenzieller Widerspruch: Jemand, der sein ganzes Leben gewartet hat, kann der überhaupt zu schnell leben? Sicher, es kommt darauf an, wie er die Wartezeit verbracht hat.</p>
<p>IV.</p>
<p>Gegen den Strom hört sich gut an – verkauft  sich gut und verhilft mittelmäßigen Musikmachern manchmal zu ihrem nicht verdienten Durchbruch. Aber gut ist es trotzdem. Zweckoptimismus. – Ein Wellenbrecher ganz besonderer Art ist der Gedanke, dass man sich ein Selbstbild, dominiert von der Vorstellung, man schwimme gegen den Strom, und diese Vorstellung so massiv, dass es jede Faser des Bewusstseins zu durchdringen scheint, und es womöglich nicht so recht verstehen kann, das dies außerhalb seines Ichs nicht so ganz nachvollzogen wird, noch auf einer Meta-Ebene dieses „Gegen den Strom“ als ein gegen den Strom schwimmen attestieren kann. Denn diese Welle bricht schon bei der Feststellung, dass Che Guevara genau so zu einer Marke mutierte, wie Coca Cola eine ist, und wie sie die Erben der <em>United Fruit Company</em> tagtäglich produzieren, die es zu konsumieren gilt. Was nützt alles heisere Grölen nach Freiheit mitten in einem solchen – wahnhaft konstruierten oder wahnhaft demaskierten – Sturm? Mein Lebensgefühl, geprägt von solch heiserer Freiheit, gebrüllt in eine Welt, die ansonsten recht still daherkommt und deren Tücke nicht aus einem Sturm, sondern mangelnder Resonanzfähigkeit zu bestehen scheint, vermittelt nicht die Empfindung utopischen Gehalts, vielmehr deren Schattenseite: Die Ohnmacht und schließlich die Resignation beim Anblick der Gleichgültigkeit bei dem Verstreichen der übrig gebliebenen Restlaufzeit dieses Planeten. Geläutert vor Erfahrung streife ich spätestens jetzt den Che Guevara Pulli vom Körper (und empfinde ihn unmittelbar danach, ich kann ihn noch auf der Haut und im Kopf spüren, als ein Korsett) und kann dann erst recht brüllen, ich wäre frei. Willkommen in der Spaßgesellschaft. Was für ein Fortschritt.</p>
<p>V.</p>
<p>Spielt man als Kind heute eigentlich noch Spiele, wie sie in Zeiten vor Handy und Internet üblich waren? Zum Beispiel dieses: Man stellt sich im Kreis auf, gibt sich die Hände, einer stellt sich in die Mitte und macht die Augen zu. Der Kreis wird eng gezogen, der in der Mitte lässt sich nach einer beliebigen Seite fallen. Diejenige lässt sich dann einfach tragen – und denkt im besten Fall auch gar nicht darüber nach. War das noch ein Lebensgefühl, als Beziehungen noch mit real existierenden Menschen zu tun hatten, anstatt mit sms-entfernten Internetbekanntschaften, die man heranzieht, um das eigene Selbstwertgefühl zu steigern. Digital geknüpfte Bindungen im Internet sind wertlos, austauschbar, ersetzbar und anonym. Jedoch setze ich im Internet nur fort, was in diesem Wirtschaftssystem im ´richtigen Leben´ vorexerziert wird. Die zwischenmenschlichen Beziehungen werden reduziert auf ihren Gebrauchswert, ich messe sie in Waren, wovon die wertvollste meine Zeit ist. Man ist nicht mehr bereit, sie sich gegenseitig zu opfern. Ich werde zu dem Banker, zu der Ich-AG, die sich selbst managt. Ich werde zu der Sorte Mensch, vor denen mich meine Lieder vor zehn Jahren noch warnten. Ich sehe, wie zwischenmenschliche Beziehungen im Privaten konsumiert werden, ich sehe die Eintagsfliege im Bett und die narzisstische Ausbeutung des Familienlebens. Dass wir uns irgendwie erhoffen, ausgerechnet zwischen den SMS-Zeilen oder auf den Internetportalen eine Ersatzbefriedigung für die soziale Kälte zu finden, ist eine harmlosere Illusion, als die Projektionsfläche der großen starken Nation.</p>
<p>Was trägt einen Menschen denn dann eigentlich? Um es kurz zu machen: Sind es letztlich nicht seine – drei Arten – Wellen, die das Leben umsäuseln? Aber sind es nicht die Menschen, die diese Wellen mit Leben füllen, die sie erst zum Leben erwecken und in guten wie in schlechten Momenten das Gefühl geben, am Leben zu sein? Ist eine Datenleitung dafür dick genug? Ich lese bei Kundera: <em>„ Solange die Menschen noch jung sind und die Partitur ihres Lebens erst bei den ersten Takten angelangt ist, können sie gemeinsam komponieren und Motive austauschen. Begegnen sie sich aber, wenn sie schon älter sind, ist die Komposition mehr oder weniger vollendet, und jedes Wort, jeder Gegenstand bedeuten in der Komposition des einzelnen etwas anderes.“</em> Was bleibt, wenn wir im Leben des anderen in die Tasten hauen?</p>
<p>Die Beschwörung eines ‚perfekten‘ Tages lässt Sehnsüchte wach werden, die ganz stark nach Abhängigkeit riechen. Ich bin auf der Suche nach dem perfekten Tag, wie es auch ein Song in dem Film ‚Trainspotting‘ besingt, dem perfekten Lebensgefühl, alles muß immer einfach nur ‚perfekt‘ sein. Als müsse das Leben eine Fieberkurve sein, steil nach oben gerichtet, eben gerade ohne Wellentäler, ohne die Aufs und Abs, die, wie Insider behaupten, erst das Salz in der Suppe des Lebens ausmachen. Der Tag ist nur noch dafür da, um ‚perfekt‘ zu sein. Kühl und rational könnte man noch argumentieren, dass man dann überhaupt keinen Vergleichswert mehr hätte um überhaupt festzustellen, was denn nun eigentlich ‚perfekt‘ sei. Emotional übersetzt bedeutet das nichts anderes, als dass die Erfüllung der Sehnsucht nach einem ‚perfekten Tag‘ so fade wäre wie ungewürzter Tofu, der zwischen den Grillstäben ins offene Feuer tropft – noch so eine gebrochene Welle.</p>
<p>VI.</p>
<p>So richtig unbequem wird der Liedtext erst dann, wenn ich das anfangs benannte Gefühl nicht in der Gegenwart verorte, sondern in der Vergangenheit. Dann gesellt sich dazu nämlich ganz schnell ein anderes, brandaktuelles: Das ich etwas verpasst habe. Es rauscht in den Ohren nach wie ein Abgesang auf bessere Tage, ein letzter schmetternder Akkord nach der Toccata, es wirkt wie ein Wachmacher, der mir die Augen aufreißt, obwohl ich doch eigentlich recht zufrieden mit dem Wegschauen war. Diese Verortung in der Vergangenheit birgt ein ganz eigenes Problem:  Sie reißt mich aus der Gegenwart heraus und lähmt meinen Blick in die Zukunft.</p>
<p>Letztlich läuft es doch auf folgendes hinaus: Das Leben zwingt den Menschen zum Fatalismus. Man ist gefangen in seinem Netz aus Erinnerungen, gefesselt an sein Leben und an seine Zeit, man spürt mit jeder Faser des Körpers den gelebten Widerspruch zwischen den erwarteten Gelegenheiten und den bereits gebrochenen Wellen, wie in einem Traum spürt man die bleiernen Fesseln, die sich bisher unsichtbar anschmiegten. Es ist die Vorstellung der Passivität des Lebens, die hier hindurchscheint, der ‚Sinn des Lebens‘ soll dem Menschen zugeflogen kommen, man wird zum Schicksalsempfänger. <em>„Alles was ich will ist Zeit“</em> – ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen.</p>
<p>Und so destilliert sich dieser Wunsch in mir endlich zu der Erkenntnis, dass die Zeit mein Gefängnis ist; eine Kurve, die ich schicksalsergeben durchlaufe, und mit jenem Grauen, das mich packt, erkenne ich in ihr meinen schlimmsten Feind. Ich wünsche mir: Morgen. Morgen erst, während doch mein ganzes Selbst sich dem widersetzen sollte.</p>
<p>Es bleibt der Schmerz über den Verlust der Illusion.</p>
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		<title>To play or not to play</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 05:47:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Über was man sich nicht alles Gedanken macht, wenn eine Erkältung einen kürzer treten lässt: Eigentlich habe ich mich seit beinahe einem Vierteljahrhundert als Spielernatur gefühlt. Giana Sisters ist mir genauso ein Begriff wie Wings of Fury oder Porsche Challenge. &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/12/01/to-play-or-not-to-play/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1556&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;">Über was man sich nicht alles Gedanken macht, wenn eine Erkältung einen kürzer treten lässt: Eigentlich habe ich mich seit beinahe einem Vierteljahrhundert als Spielernatur gefühlt. <em>Giana Sisters </em>ist mir genauso ein Begriff wie <em>Wings of Fury</em> oder <em>Porsche Challenge</em>.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1586 aligncenter" src="http://undertakethislaw.files.wordpress.com/2011/12/monkey_island.jpg?w=640" alt=""   /></p>
<p style="text-align:left;">Doch damit scheint nun Schluss zu sein. Ich spiele nicht um jeden Preis, sondern um der Zerstreuung und des Spaßes willen. Wird der Spaß mir vergällt, brauche ich auch nicht mehr zu spielen. Die Spielehersteller selbst tun zurzeit alles, um mir den Spielspaß zu vermiesen, immer weniger Titel erscheinen, die überhaupt noch in Frage kommen. Aber eigentlich brauche ich mich nicht zu wundern. Die Entwicklung zeichnete sich schon seit längerem ab. Es ist mal Zeit, das Ganze in Ruhe zu betrachten.</p>
<p><span id="more-1556"></span></p>
<p><strong>Erfolg durch Raubkopien</strong></p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Videospiele">Geschichte des Videospiels</a> kann man grob in drei Phasen einteilen: Über den experimentellen Status der 50er und 60er Jahre (1. Phase) kam man schließlich erst in den 80ern hinaus, als, neben der Popularisierung von Spielautomaten in Spielhallen und zunehmend in Kneipen, Computer sich in immer mehr Wohnzimmern fanden (2. Phase). Hier konnten am Anfang ehrgeizige Nerds Spiele für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/C128">C-128</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Commodore_Plus4">Commodore Plus4</a> in Basic programmieren, hier konnte man sich über solche &#8211; für heutige Verhältnisse äußerst erstaunliche &#8211; virenresistente Rechner wie den Amiga 500 freuen, und über den ersten Boom der Computerspiele. Es herrschte Goldgräberstimmung, und es tat der Stimmung keinen Abbruch, dass vermutlich mehr raubkopiert als gekauft wurde.  Das massenhafte Kopieren der Titel führte zu einer viel schnelleren Popularisierung, oder wie es so schön Neudeutsch heißt, zu einer Marktdurchdringung, wie es ohne die Raubkopien gar nicht erst möglich gewesen wäre: Die Spieleentwickler, die Publisher und auch die Spielezeitschriften (die ebenfalls erst erfunden wurden und in einer Art Aufbruchstimmung sich befanden) lebten, überspitzt ausgedrückt, von der raschen Verbreitung der Spiele durch Raubkopien. Sie wurden ungleich schneller bekannt, hatten einen größeren Werbeeffekt, und so mancher Raubkopierer konnte beim nächsten Release nicht mehr warten, bis die Kopie endlich bei ihm angekommen ist, sondern lief in den Laden (von wegen Onlineshop) und kaufte sich den ersehnten Titel. Eine Spieleschmiede, die ihren Anfang in dieser Zeit nahm und sich erfolgreich bis heute behauptete, ist zum Beispiel Blue Byte. Der Publisher Electronic Arts ist in dieser ersten Stunde in den 80ern und 90ern ebenfalls groß geworden wie auch LucasArts oder Activision. Betrachtet man diese zweite Phase für sich, fällt neben dem Boom in den 80ern und Anfang der 90ern die Hochphase Mitte der 90er und die Konsolidierung in den 2000ern auf. Dass sich der PC am Markt durchsetzt, war lange Zeit nicht klar; er konkurrierte lange Zeit mit Commodores Amiga. Letztlich durchgesetzt hat sich der IBM-PC mitunter auch, weil er durch den Austausch von Einzelteilen sehr viel umfangreicher und einfacher aufzurüsten war als Konkurrenzprodukte. Wieder in anderen Worten: Er hatte ein sehr viel höheres Innovationspotential. Für die Spielehersteller bedeutete das: man hatte eine einzige Plattform, die sich ständig verbesserte. So waren ständig technische Neuerungen möglich, ohne ständig die Plattform wechseln zu müssen; man konnte auf das alte Haus einfach ein weiteres Stockwerk aufsetzen, ohne gleich ein neues Haus bauen zu müssen, um eine größere Höhe zu erreichen. Dies erst ermöglichte die äußerst lukrative Veröffentlichung von Spielereihen: Man erfindet ein Spielprinzip nur einmal und veröffentlicht in den folgenden Jahren lediglich an die technischen Möglichkeiten angepasste Nachfolger. Davon lebt die Branche teilweise bis heute, denn so richtig lukrativ wird es erst, wenn man die gleiche Spielidee mehrmals verkaufen kann (regelmäßig beschweren sich User, dass die Nachfolgespiele nur wenig Änderungen oder Verbesserungen zum Vorgänger erfahren haben, aktuell am <a href="http://www.amazon.de/review/R1UG7JRW3RAXJ4/ref=cm_cr_pr_viewpnt#R1UG7JRW3RAXJ4">Beispiel Anno 2070</a>; dies verkennt allerdings die eigentliche, die wirtschaftliche Funktion von Spielereihen). Parallel zum IBM-PC entwickelten sich auch die Spielekonsolen, die evolutionär einen eigenen Weg gingen, aber im Großen und Ganzen sich hier einfügen lassen.</p>
<p>In die dritte Phase traten die Spielehersteller noch nicht vor allzu langer Zeit ein. Wir befinden uns auch erst am Beginn dieser Phase und sie stellt sich komplexer dar als man auf den ersten Blick meint. Mit Beginn des Internets wurden völlig neue Formen des Spielens möglich, und erst so langsam kristallisieren sich die einzelnen Fäden aus, die die Möglichkeiten der Erweiterung des Spiels und des Spielens in den Cyberspace bieten. Ich möchte nur zwei Schlaglichter auf die bekanntesten Entwicklungen werfen, um deutlich zu machen, wie sich Spielen mittlerweile verändert hat.</p>
<p><strong>Browsergames &amp; Co.</strong></p>
<p>Ogame muss man nicht unbedingt mehr kennen, dafür hört man mindestens von Farmville, das sich in so manchen Newsstream auf Facebook mogelt, weil irgendein Bekannter Federvieh oder ähnliches Nutzvieh benötigt. Bei den Browsergames ist das Geschäftsmodell folgendes: Das Spiel wird kostenlos angeboten, allerdings werden spielintern (meist über eine eigene Währung oder eigenes Bezahlsystem) verbesserte Gegenstände oder Vereinfachungen gegen relativ wenig Geld angeboten. Die Schwelle ist somit geringer etwas zu kaufen, die Auswahl meist exorbitant und sehr vielfältig. Hier machts ganz einfach die Masse. Die Browsergames sind längst ins Blickfeld der <em>mainstream</em> Presse geraten, zum Beispiel bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,680100,00.html">SpOn</a>.</p>
<p><strong>MMORPG</strong></p>
<p>Viel brauche ich dazu nicht zu schreiben. Das Spielprinzip ist ja klar: Man trifft sich in einer Fantasywelt, die so gestaltet ist, dass sie von Millionen SpielerInnen erspielt werden kann. Das Geschäftsmodell hier liegt zum Teil in Spezialgegenständen oder Spielvorteilen, die man hinzukaufen kann, allerdings fällt das Gros der Einnahmen auf die monatliche Nutzungsgebühr zurück. Das oben bereits dargestellte Prinzip, für eine Spielidee mehrmals zu kassieren, wird hier zur Perfektion getrieben, da man nun monatlich für das ein und selbe Spiel bezahlt und so ungleich höhere Summen zustande kommen, als bei singulären Einkäufen. MMORPGs, die kommerziell beworben wurden, allerdings auf eine monatliche Gebühr verzichteten, sind recht schnell wieder verschwunden, wie zum Beispiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hellgate_London">Hellgate London</a>.</p>
<p><strong>Reichweitenverlust dank DRM </strong></p>
<p>Die klassischen Spiele, die auf dem heimischen Rechner installiert und dort gespielt werden, ob mit anderen übers Internet oder alleine, erfuhren jedoch auch eine Veränderung durch das Netz, wie es für die Publisher bisher nicht möglich gewesen ist. Mittlerweile ist man soweit, dass beinahe alle Titel in irgendeiner Form mit einer technischen Gängelung der Nutzer daher kommen. Sei es nun Steam, Uplay-Netzwerk oder Origin, die Nutzer wurden mehr oder weniger langsam und einfühlsam daran gewöhnt, dass sie das Spiel, das sie kaufen, nicht mehr vollständig besitzen. Sie erlangen mehr oder weniger nur noch Nutzungsrechte, aber keine volle Eigentumsrechte mehr. Das Spiel kann zum Beispiel nicht mehr weiterverkauft werden. Dies ist ein Trend, der bei anderen Unterhaltungssystemen ebenfalls erkennbar ist: Mittels Streamingdienste wird beworben, dass man umfänglichen Zugang zu allen Liedern habe, allerdings nur mit einer Onlineverbindung, eigenem Useraccont und der dazugehörigen Berechtigung. Man zahlt eine regelmäßige Gebühr, um Musik nutzen zu dürfen. Netflix in den USA oder lovefilm in Deutschland streamen mittlerweile auch Filme gegen Gebühr. Der Vorteil liegt auf der Hand: Es ist ein effektives <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Online-Zwang-fuer-Offline-Spieler-Update-935628.html">Digital Rights Management</a> mit einhergehender Beschränkung der Zugriffsmöglichkeit des Nutzers auf das gekaufte Produkt. Es werden elegant mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Serverausfälle, die einfach mal vorkommen, vor allem auch wegen des Ansturms bei einem neuen Release, sind für den Hersteller das kleinere Übel.</p>
<p>Für mich war es dann dann wohl. Ich werde mich weder an Steam beteiligen, das mitunter Spiele auch einmal dahingehend zwangspatcht, sodass Werbung eingeblendet wird, die nicht abgeschaltet oder abgelehnt werden kann (so geschehen bei Counter-Strike), noch irgendwelche durchgeknallten Publisher meine <a href="http://www.newsgrape.com/a/ea-installiert-ueberwachungssoftware-mit-battlefield-3/">Festplatte durchsuchen lassen</a>. EA bietet zu dem Origin-Eklat <a href="http://www.gamestar.de/spiele/battlefield-3/news/origin,45612,2561764.html">runde Tische</a> an, um diese Vorgehensweise doch noch konsensfähig zu machen, wird aber mittlerweile von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verbraucherzentrale-mahnt-Electronic-Arts-ab-1387449.html">Datenschützern juristisch belangt</a>. Ubisoft wiederum fing 2010 mit dem Onlinezwang an, es wurde bei der Siedler-Reihe damit begonnen, Spielstände nurnoch Online anzulegen, sodass man zwangsläufig online sein musste, um überhaupt spielen zu können. Meine (unbegründete) Hoffnung, mit Anno 2070 könnte sich das noch ändern, haben sich nicht erfüllt. So bleibt auch dieser Titel außen vor.</p>
<p>Die Frage steht im Raum, ob sich die Spielehersteller nicht ins eigene Fleisch schneiden. Sie sind einst auch dank Raubkopien groß geworden. Die Gefahr eines Bedeutungs- und Reichweitenverlust bei den <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Spore-aerger-ueber-Kopierschutz-Update-204887.html">massiven Nutzerprotesten</a> besteht nahezu immer. Das fatale an diesem DRM-Wahn ist ja, dass bisher meist noch ein Weg drumherum gefunden wurde, sodass diejenigen, die das ganze als einen sportlichen Anreiz sehen, nach wie vor illegalen Zugriff auf das Spiel haben, die große Masse der legalen Anwender jedoch mit dem Mist leben müssen. Oft ist es auch so, dass es sich illegal sehr viel bequemer spielen lässt, als legal, da der ganze Unsinn weggecrackt wird. Es gibt nicht wenige, die erst entnervt von den neuesten Erfindungen der Spieleentwickler in die entspannte Welt der Cracks getrieben werden.</p>
<p><strong>Solche und solche User</strong></p>
<p>Viele Gamer, mit denen ich rede, sprechen von Abwägungsprozessen und reiflichen Überlegungen, wonach sie sich schließlich doch dafür entschlossen haben, &#8216;das kleinere Übel&#8217; in Kauf zu nehmen und sich die Spyware auf ihrem heimischen Rechner installieren. In vielen Fällen vermute ich gewisse Suchttendenzen und empfehle eher eine psychotherapeutische Behandlung (und das meine ich ernst), andere wiederum sehen das Spiel als einen wesentlichen Anteil ihrer individuellen Lebensführung und werden aus dieser Haltung heraus bereits die tendenzielle Verschlechterung ihrer Bedingungen in Kauf nehmen. Viele würden sich gerne zu dieser zweiten Gruppe rechnen, gehören aber viel eher in die erste. Ein großer Teil der SpielerInnen mit Suchttendenzen zeigt auch so etwas wie ein aggressives Desinteresse. Sie identifizieren sich mit dem Spiel, das ihnen Spaß bereitet, und empfinden es als eine persönliche Kritik, wenn man ihrem Enthusiasmus nicht ebenfalls blind folgt. Schließlich gibt es noch diejenigen, die sich schlicht nur für das Spiel an sich interessieren und für sonst nichts. Dieser vielleicht größte Teil der SpielerInnen verlässt sich darauf, dass Sicherungssysteme wie die der Datenschützer funktionieren. Bis die allerdings greifen, kann die Spyware schon auf dem Rechner sein.</p>
<p><strong>Versagen der Qualitätskontrolle</strong></p>
<p>Auch Fachzeitschriften schaffen es immer weniger, einen Blick fürs Ganze zu bekommen. Wenn selbst SpOn über die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,800287,00.html">Unzulänglichkeit dieser Branche</a> berichtet, mag man nur vermuten, was noch alles schief läuft. Fachzeitschriften leben tendenziell davon, den Nutzern zu erzählen, was es besonders Tolles und Begehrenswertes auf dem Markt gibt und nicht davon, ihnen zu berichten, dass die Welt immer schlechter wird. Zusätzlich verschärft wird die Situation durch die unselige Angewohnheit (die es allerdings bereits seit den 80er Jahren gibt und selbstverständlich nicht auf Spielzeitschriften beschränkt ist), die bunte Welt der Spiele in Prozentangaben oder ähnlichen Punktesystemen zu bewerten. Diese Zahlen suggerieren eine Objektivität, die es so nicht gibt. Sie treten damit aber meist vor einen differenzierenden Text. Auch wird solcher Zwang zum Quantifizieren der Wirklichkeit nicht gerecht, wenn solche Dinge wie das hier angesprochene DRM nicht in die Bewertung mit eingeht. Der Quantität geht die Qualität verloren und findet im luftleeren Raum statt zwischen dem Anschauen von bunten Bildern und lautem Getöse aus den Boxen. Dabei außen vor ist dann noch die Frage, ob Rezensenten überhaupt noch unabhängig sein können oder wie viele <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/12/09/ausnahmsweise-mal-ein-zeriss-dragon-age-origins/">bestellte Werbeartikel</a> eigentlich zusammenkommen, die die professionelle Qualitätskontrolle mehr und mehr unbrauchbar machen.</p>
<p>Soweit die  zwei, drei Gedanken eines ehemaligen Gamers. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die muss man nicht zwangsläufig mitmachen. Gute, alte Spiele machen mir natürlich <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/03/31/das-digitale-rollenspiel-heute-und-damals/">nach wie vor Spaß</a>, und es gibt ja zum Glück noch andere Dinge, mit denen man sich beschäftigen kann. Zurück bleibe ich mit einem unbestimmten Gefühl der Irritation. Gehörte ich einst zur Zielgruppe Nummer 1 der Branche, setzen die Branchenriesen nun alles daran, mich wegzuekeln. Soweit wie die Musikindustrie, die ihre eigenen Kunden systematisch beschimpft, ist man zum Glück noch nicht. Viel fehlt aber auch nicht mehr. Man fühlt sich schon irgendwie veräppelt, wenn man etwas kaufen soll, dass einem nicht vollständig gehört und man nicht frei nutzen kann.</p>
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		<title>Viel Lärm</title>
		<link>http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/09/16/viel-larm/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 12:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft et cetera]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumterror]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>

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		<description><![CDATA[Anmerkungen zu dem Dokumentarfilm Noise and Resistance. Der Film läuft schon seit geraumer Zeit in den Szenekinos der Republik, ich bin jedoch erst jetzt dazu gekommen, ihn mir anzusehen. Er wurde schon ausführlich besprochen, könnte man meinen. (1) Doch fehlen &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/09/16/viel-larm/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1544&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anmerkungen zu dem Dokumentarfilm <a href="http://www.noise-resistance.de">Noise and Resistance</a>.</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1545" src="http://undertakethislaw.files.wordpress.com/2011/09/noise_resistance_logo.jpg?w=640" alt=""   /></p>
<p>Der Film läuft schon seit geraumer Zeit in den Szenekinos der Republik, ich bin jedoch erst jetzt dazu gekommen, ihn mir anzusehen. Er wurde schon ausführlich besprochen, könnte man meinen. (1) Doch fehlen mir bei all den Besprechungen einige Aspekte, die auch in der kritischen Rezension von Andreas Hartmann in der<a href="http://jungle-world.com/artikel/2011/24/43415.html"> Jungle World</a> nicht anklingen.</p>
<p><span id="more-1544"></span></p>
<p>Die Dokumentation greift exemplarisch verschiedene Akteure der DIY-Punk Szene aus verschiedenen europäischen Ländern heraus, stellt deren Projekte, Sorgen und Nöte vor und lässt so eine Bewegung zu Wort kommen, die sonst bestenfalls als Randnotiz in den Medien auftauchen – meistens immer dann, wenn alternative Wohnprojekte geräumt oder Besetzungen aufgelöst werden. Zu den Hintergründen erfährt meist nur der etwas, der sich von selbst damit näher beschäftigt. So ist es den beiden Regisseurinnen ein Anliegen, die verschiedenen Formen und Ausprägungen der DIY Bewegung zu Wort kommen zu lassen. Dies ist der Rahmen, den der Film ausfüllt. Entgegen der Tendenz anderer Filme über Punk oder aus der Punkszene heraus, betont unpolitisch aufzutreten, wie zum Beispiel der Szenefilm <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/05/28/chaostage-nostalgie/">Krieg der Welten</a> oder <em>Chaostage. We are punks</em> (Quintessenz des Prollfilms: „Gähnende Langeweile: Das ist die Hölle, in der Punkrock geschmiedet wurde.“). <a href="http://www.jerichosecho.com/">Jericho’s Echo</a>, der die Punkszene in Israel beleuchtet, ist mit Abstand der Film, der am meisten politische Brisanz bearbeitet; ja, in gewisser Hinsicht ist der Streifen über Punkrock im Heiligen Land politischer als <em>Noise &amp; Resistance</em>.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/09/16/viel-larm/"><img src="http://img.youtube.com/vi/m0yY1JWKBJ4/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Ich ging mit der Erwartung in den Film, dass ich vielleicht mein Rüstzeug für eine Besprechung in Günther Jacobs vorzüglicher Artikelserie <a href="http://www.riolyrics.de/artikel/id:620">Was ist ein Protestsong?</a> nachschlagen müsste. Soweit kommt es allerdings nicht. Musik wird nicht als l’Art pour l’Art mißverstanden, die man wie einen Container mit Inhalten füllen müsse. Nicht zu Unrecht trägt das Musikalische im Titel den Namen „Noise“: Lärm ist es, den die Aktivisten versuchen zu veranstalten, damit man ihrem Anliegen Gehör schenkt. Die entpolitisierte Proll-Punk Mentalität „drei Akkorde zum Berauschen / bitterbösen Texten lauschen“ schwingt da nur noch peripher mit, wenn auch beides mit guter Musik nur noch sekundär etwas zu tun hat. Nein, diese Diskussion trifft es nicht zur Gänze, nicht zuletzt, weil Musikmachen selbst zum politischen Mittel wird, wenn es um illegale Konzerte auf den Straßen Moskaus geht, um gegen Rassismus und Staatswillkür zu protestieren,  oder zuerst ein Häuserkomplex besetzt werden muss, um ein Festival veranstalten zu können. Die Frage nach  Protestsongs stellt sich hier nicht.</p>
<p>Auch die alte Frage, die mir zuerst durch den Kopf ging in den ersten 15 Minuten des Films, ob nämlich politische Musik mit den entsprechenden Texten dazu führt, dass Menschen sich überhaupt erst politisieren, oder ob, so das Gegenargument, durch das Abschöpfen von Protestpotential im vorpolitischen Raum das eigentlich Politische verhindert wird, ist aus verschiedenen Gründen nicht zutreffend. Dazu komme ich gleich.</p>
<p>Um Musik an sich geht es in der gesamten Dokumentation nur in der Nebensache. Sehr deutlich tritt die persönliche Einstellung und Haltung der Menschen hervor, die Musik in erster Linie dazu nutzen, ihre Emotionen zu artikulieren (so die Punkerin aus Schweden), auf ihre prekäre Stellung in der kapitalistischen Gesellschaft aufmerksam zu machen (so die spanischen Anarchisten) oder um nicht weniger als eine alternative Jugendsubkultur vom Zaun zu brechen, die gegen einen rechtsextremen Mainstream angröhlt (so die Situation in Russland).</p>
<p>Als unbedarfter Zuschauer dürfte man ein wenig irritiert sein, dass die Ursprünge des Punk auf eine Gruppe namens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crass">Crass </a>zurückgeführt werden. Das stimmt in der Form natürlich nicht; diese Irritation lässt sich schon mit einem Blick auf den Untertitel ausräumen, da es hier um die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/DIY_culture">Do it yourself – Bewegung</a> geht. Somit sind auch alle anderen Formen von Punk außen vor und es geht nur um die politischste Form dieser Subkultur. Die Frage, ob sie auch die radikalste ist, muss man bejahen: Es ist die radikal Individualistischste Form des Punk. Disqualifizieren sich Troubadoure wie Campino durch die Kommerzialisierung und mit ihrer<a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/03/28/religiose-punks/"> Tätigkeit als Botschafter der  Kulturindustrie</a> von selbst, so stößt man hier auf die konsequenteste Art der politischen Aktion: Derjenigen, die persönliche Konsequenzen für das eigene Leben zieht. Und das steht sehr wohl quer und radikal gegen jegliche gesellschaftliche Konvention: Sei es das Ökodorf in der norwegischen Pampa, sei es die Hausbesetzerszene in Spanien, die das nicht als Freizeitbeschäftigung betreiben, sondern sommers wie winters so leben, oder die russischen Antifaschisten, die sich mit Messern bewaffnen, seit ein Genosse von Rechtsextremisten nieder gestochen wurde. Diese DIY-Bewegung hat daher wenig mit den Sex Pistols oder Ramones zu tun, die eine ganz andere Stoßrichtung hatten und eine gänzlich andere Tradition begründeten. Für letztere ist Musik eine Art Ventil, um Emotionen zu artikulieren und um mit der Musik auf gesellschaftliche Entwicklungen und gesellschaftliche Zustände zu reagieren und Stellung zu beziehen. Für die DIY-Bewegung wird das Musikmachen, wie schon gesehen, zu einer politischen Aktion selbst. Das ist eine andere Qualität.</p>
<p>Kritik an dem Film weist auch gleichzeitig auf die Bewegung selbst, da beides miteinander eng verwoben ist. Es gibt keinerlei direkte Nachfragen, keine kritischen Bemerkungen, keine journalistische Distanz. Es ist der Versuch einer künstlerischen Verarbeitung des Stoffs; der Film zieht konzentrische Kreise um die Themen, lässt die Protagonisten in einer beeindruckenden Symmetrie zu Wort kommen, in deren Mitte die Situation der Antifaschisten in Moskau steht. Nein, der Film ist kein Blick von außen, was Julia Ostertag in dem <a href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&amp;broadcast=348687&amp;datum=20110614&amp;playtime=1308057094&amp;fileid=584d99ab&amp;sendung=348687&amp;beitrag=1481235&amp;/">d-radio Interview</a> auch nicht abstreitet, sondern eine Innendarstellung aus der Szene selbst heraus.</p>
<p>Was mich bereits während des Zuschauens irritierte war der Umstand, dass der Film unbehaglich inaktuell ist. Die letzten Interviews wurden vermutlich 2009 gedreht, beim <a href="http://www.schwarzerkanal.squat.net">Schwarzen Kanal</a>, der selbstverwalteten Wagenplatz-Wohngemeinschaft, drehte man vor deren Umzug nach Treptow im März 2010. Auffällig ist dies, da keinerlei Bezug auf aktuelle Entwicklungen genommen wird. Den Umsturz in Ägypten kennt der Film nicht, ebenso wenig die Aufstände in Syrien oder Libyen. Sicherlich, es ist eine andere Taktart, die dort läuft, nicht gerade das, was die basisdemokratischen Vollzeitaktivisten für sich entschieden haben. Aber bei dem Gedanken fällt auf, dass eben keinerlei Bezug auf aktuelle oder gesellschaftliche Themen genommen wird, die im indirekten Wahrnehmungsfeld der Protagonisten liegt. Ein Bezug zu politischen Themen, wie es etwa <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5-cRyWVi9tk">Ignite in Brüssel 2003</a> getan haben, ist in dem ganzen Film nicht zu finden. Damit fällt auf, dass die Szene auf sich selbst fokussiert ist, und anscheinend weder Impulse noch Reaktionen von außen zulässt oder nach außen weitergeben möchte. Es entsteht der Eindruck, dass der DIY-Underground abgekoppelt von gesellschaftlichen Diskussionen kein Interesse daran hat, auf eben jene Einfluss zu nehmen. In dem ganzen Film  wird „die Gesellschaft“ zu einer indifferenten Größe, die statisch gesehen und lediglich als negativer Referenzpunkt genannt wird. Eine konkrete politische Auseinandersetzung bleibt aus. Damit verrückt man das gesellschaftliche System in eine Sphäre der Unantastbarkeit, als wäre der Kapitalismus naturgegeben. Die neoliberale Ideologie wird mit umgekehrten Vorzeichen heruntergebetet, die Bewegung wird zur Bestätigung dessen, gegen was sie sich auflehnt. Die Konsequenz der Weigerung einer politischen Vermittlung oder gesellschaftlichen Auseinandersetzung ist letzten Endes die Akzeptanz gesellschaftlicher Realitäten. Das Konstrukt einer statischen Gesellschaft und die ostentative Ablehnung kleinbürgerlicher Lebenswege helfen letztlich das zu stabilisieren, was man kritisiert.  Das vermeintlich Politische schlägt um ins Unpolitische, die Verweigerung gesellschaftlicher Normen führt zur Bestätigung eben jener. Es wird klar: Es gibt kein so deutliches „außen“ wie suggeriert. Noise and Resistance zeigt nicht, wie es in der <a href="http://www.antifa.de/cms/content/view/1682/92/">Ankündigung der Berliner Antifa</a> heißt, eine „inspirierende Reise durch Europas Utopia der Gegenwart, an subkulturelle Sehnsuchtsorte, wo aus Unabhängigkeit Gemeinschaft entsteht“, sondern lediglich die andere Seite der Medaille. Man fällt hinter Diskussionen der 90er Jahre zurück, als die <a href="http://www.nadir.org/nadir/archiv/Repression/Justiz+Kriminalisierung/AntifaM/kdk.html">Göttinger Autonome Antifa (M) 1995 feststellte</a>: „Der radikale Standpunkt will zwar systemüberwindend sein, bleibt jedoch dann folgenlos, wenn ihm die Vermittlung nicht gelingt.“</p>
<p>Es ist dennoch ein interessanter Film. Er weist allerdings nicht über gesellschaftliche Zustände hinaus, es ist kein Film über „Europas Utopia“ und transzendiert keine gesellschaftliche Alternative gegenüber der verwalteten Welt von heute. Es ist ein Film über den radikalen Individualismus, der letzten Endes droht unpolitisch zu werden. Die Entscheidungen und die daraus folgenden Konsequenzen für das Leben der Protagonisten sind anregend, sympathisch und verdienen Anerkennung und Respekt. Ein Freund merkte nach dem Film spontan an, dass man in Russland oder in Spanien viel mehr Grund hätte, Punk zu sein als in Deutschland. Die verwaltete Welt hierzulande ist eben subtiler, feinfühliger und perfekter. Davon erzählt der Film allerdings nichts.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><em>(1) Es gibt diverse Besprechungen:</em></p>
<p><em><a href="http://www.antifa.de/cms/content/view/1682/92/">Antifa.de</a></em><br />
<em> <a href="http://jungle-world.com/artikel/2011/24/43415.html">Jungle World</a></em><br />
<em> <a href="http://www.taz.de/1/berlin/tazplan-kultur/artikel/?dig=2011%2F06%2F11%2Fa0230&amp;cHash=22ca615726">taz</a></em><br />
<em> <a href="http://www.kino-zeit.de/filme/noise-and-resistance">kino-zeit.de</a></em><br />
<em> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1481235/">d-radio</a></em></p>
<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fundertakethislaw.wordpress.com%2F2011%2F09%2F16%2Fviel-larm%2F&amp;linkname=Viel%20L%C3%A4rm%20" target="_blank"><img src="http://static.addtoany.com/buttons/share_save_256_24.png" alt="Share" /></a></p>
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		<title>Kirchenaustritte aufgrund des Mißbrauchsskandals bei den Katholiken</title>
		<link>http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/07/29/kirchenaustritte-aufgrund-des-misbrauchsskandals-bei-den-katholiken/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 18:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spiegel Online berichtet genüsslich darüber, dass es 2010 erstmals mehr Kirchenaustritte als Taufen gegeben hat. Als Grund angeführt wird der Mißbrauchsskandal. Wer will auch noch etwas mit solchen Leuten zu tun haben?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1540&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegel Online <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,777407,00.html">berichtet genüsslich</a> darüber, dass es 2010 erstmals mehr Kirchenaustritte als Taufen gegeben hat. Als Grund angeführt wird der Mißbrauchsskandal. Wer will auch noch etwas mit solchen Leuten zu tun haben?</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/07/29/kirchenaustritte-aufgrund-des-misbrauchsskandals-bei-den-katholiken/"><img src="http://img.youtube.com/vi/dROlSAlAI9g/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/undertakethislaw.wordpress.com/1540/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/undertakethislaw.wordpress.com/1540/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/undertakethislaw.wordpress.com/1540/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/undertakethislaw.wordpress.com/1540/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/undertakethislaw.wordpress.com/1540/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/undertakethislaw.wordpress.com/1540/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/undertakethislaw.wordpress.com/1540/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/undertakethislaw.wordpress.com/1540/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/undertakethislaw.wordpress.com/1540/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/undertakethislaw.wordpress.com/1540/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/undertakethislaw.wordpress.com/1540/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/undertakethislaw.wordpress.com/1540/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/undertakethislaw.wordpress.com/1540/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/undertakethislaw.wordpress.com/1540/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1540&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Antisemitismus in der Partei die Linke</title>
		<link>http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/07/01/antisemitismus-in-der-partei-die-linke/</link>
		<comments>http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/07/01/antisemitismus-in-der-partei-die-linke/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 08:58:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus Antijudaismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft et cetera]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Ullrich]]></category>
		<category><![CDATA[telepolis]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Haury]]></category>

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		<description><![CDATA[Spatzen gröhlen es mittlerweile von den Dächern, es gibt so etwas wie einen Antisemitismus von Links. Dass er eine gewisse Tradition hat, darüber hatte ich bereits geschrieben. Um was es geht, möchte ich hier garnicht groß ausführen, das kann man &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/07/01/antisemitismus-in-der-partei-die-linke/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1530&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spatzen gröhlen es mittlerweile von den Dächern, es gibt so etwas wie einen Antisemitismus von Links. Dass er eine gewisse Tradition hat, darüber hatte ich <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/11/09/der-9-11-1969-und-die-linke/">bereits geschrieben</a>.</p>
<p>Um was es geht, möchte ich hier garnicht groß ausführen, das kann man in jeder Zeitung nachlesen, zum Beispiel in der <a href="http://jungle-world.com/artikel/2011/26/43486.html">Jungle World</a>. Zu dem telepolisinterview von Peter Ullrich, der eine Vergleichsstudie zwischen der britischen und deutschen Linken bezüglich Israel und Palästina geschrieben hat (die sich dadurch auszeichnet, dass sie weder in einem antideutschen Duktus noch mit einem streng antiimperialistischen Motiv geschrieben worden ist, was viele irritieren dürfte und dazu führt, dass sich Antideutsche ebenso wie Antiimps sowohl darauf beziehen können als auch darüber schimpfen. Alleine darum- vielleicht auch nur deshalb &#8211; lesenswert) fällt mir noch eine Ergänzung ein. Ullrich im TP-<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34923/1.html">Interview</a>:</p>
<blockquote><p>Antisemitismus hat in der politischen Linken aber andere Ursachen und Erscheinungsformen und resultiert hauptsächlich aus einer Überidentifikation mit den Palästinensern, die durch eine massive Freund-Feind-Logik gekennzeichnet ist. Diese ist wiederum an bestimmte linke Weltbilder leichter anschlussfähig, beispielsweise an den klassischen linken Anti-Imperialismus.</p></blockquote>
<p>Er verharmlost damit die antiimperialistische Lebenslüge der Linken. Dieses Weltbild ist nicht fehlerbehaftet, es ist der eigentliche Grund für eine solche Überidentifizierung mit den Palästinensern, die Einteilung der Welt in Gut und Böse und damit die Simplifizierung der Wirklichkeit in einem manichäistischen Weltbild. <a href="http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr136s.htm">Thomas Haury formulierte es folgendermaßen</a>:</p>
<blockquote><p>Das antiimperialistische Weltbild ist nicht nur mit einigen &#8222;Fehlern&#8220; behaftet, sondern es weist – in seiner vereinfachenden Sicht von Herrschaft als Fremdherrschaft und Ausbeutung als fremde Machenschaft, in seinem binären Denken, das unter Verlust des Realitätsbezuges das Weltgeschehen sauber in Gut und Böse sortiert, in seinem Willen, den Kampf um nationale Unabhängigkeit als Revolution mißzuverstehen und der daraus resultierenden unkritischen Identifizierung mit dem Volk und dessen Gleichschaltung mit dem &#8222;guten Volksstaat&#8220;, schließlich in seiner Tendenz, Politik und Ökonomie zu personalisieren – zahlreiche strukturelle Affinitäten mit dem antisemitischen Weltbild auf.</p></blockquote>
<p>Das Problem der Partei die Linke ist also nicht mit Beschlüssen aus der Welt zu schaffen, sondern würde eine grundsätzliche Debatte über die theoretische Konzeption voraussetzen. Die gutgemeinten Tipps von Ullrich, wie man denn Antisemitismus erkennen beziehungsweise vermeiden könne, sind zwar gut gemeint und helfen dabei, antisemitische Stereotype zu erkennen, allerdings gehen sie das Problem nicht ursächlich an. Es ist allenfalls ein erster Schritt.</p>
<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fundertakethislaw.wordpress.com%2F2011%2F07%2F01%2Fantisemitismus-in-der-partei-die-linke%2F&amp;linkname=Antisemitismus%20in%20der%20Partei%20die%20Linke" target="_blank"><img src="http://static.addtoany.com/buttons/share_save_256_24.png" alt="Share" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/undertakethislaw.wordpress.com/1530/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/undertakethislaw.wordpress.com/1530/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/undertakethislaw.wordpress.com/1530/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/undertakethislaw.wordpress.com/1530/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/undertakethislaw.wordpress.com/1530/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/undertakethislaw.wordpress.com/1530/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/undertakethislaw.wordpress.com/1530/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/undertakethislaw.wordpress.com/1530/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/undertakethislaw.wordpress.com/1530/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/undertakethislaw.wordpress.com/1530/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/undertakethislaw.wordpress.com/1530/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/undertakethislaw.wordpress.com/1530/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/undertakethislaw.wordpress.com/1530/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/undertakethislaw.wordpress.com/1530/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1530&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Enttaufung an Ostern</title>
		<link>http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/04/23/enttaufung-an-ostern/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 15:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur eine kurze Meldung: IBKA veranstaltete am Karfreitag eine Enttaufung in Köln (Videobericht/Pressemitteilung). Dabei wurde auch unter anderem der Film Der Exorzist gezeigt. Eine nette Aktion, finde ich. Die Arbeit der Jungs und Mädels vom IBKA hatte ich lange Zeit &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/04/23/enttaufung-an-ostern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1486&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur eine kurze Meldung: <a href="http://www.ibka.org/">IBKA </a>veranstaltete am Karfreitag eine Enttaufung in Köln (<a href="http://www.ksta.de/portal/videos/index.php?bcpid=14193513001&amp;bckey=AQ~~,AAAAAG8r-Vw~,8gf0qqMrAyUkXvNguh0-G-Le8LOKIIrS&amp;bclid=21368536001&amp;bctid=915352985001">Videobericht</a>/<a href="http://www.ibka.org/node/1102">Pressemitteilung</a>). Dabei wurde auch unter anderem der Film Der Exorzist gezeigt. Eine nette Aktion, finde ich. Die Arbeit der Jungs und Mädels vom IBKA hatte ich lange Zeit nur am Rande auf dem Radar. Das sollte ich einmal korrigieren.</p>
<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fundertakethislaw.wordpress.com%2F2011%2F04%2F23%2Fenttaufung-an-ostern%2F&amp;linkname=Enttaufung%20an%20Ostern" target="_blank"><img src="http://static.addtoany.com/buttons/share_save_256_24.png" alt="Share" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/undertakethislaw.wordpress.com/1486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/undertakethislaw.wordpress.com/1486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/undertakethislaw.wordpress.com/1486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/undertakethislaw.wordpress.com/1486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/undertakethislaw.wordpress.com/1486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/undertakethislaw.wordpress.com/1486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/undertakethislaw.wordpress.com/1486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/undertakethislaw.wordpress.com/1486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/undertakethislaw.wordpress.com/1486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/undertakethislaw.wordpress.com/1486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/undertakethislaw.wordpress.com/1486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/undertakethislaw.wordpress.com/1486/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/undertakethislaw.wordpress.com/1486/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/undertakethislaw.wordpress.com/1486/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1486&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Atomkraft, Ja bitte?</title>
		<link>http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/03/16/atomkraft-ja-bitte/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt kein Moratorium für geltene Gesetze. Es gibt kein Moratorium für die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. &#160; &#160;<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1479&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1480" src="http://undertakethislaw.files.wordpress.com/2011/03/atomkraft_ja_bitte.jpg?w=640" alt=""   /></p>
<p>Es gibt kein Moratorium für geltene Gesetze. <a href="http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/03/es-gibt-kein-moratorium-der-laufzeitverlangerung/">Es gibt kein Moratorium für die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke</a>.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/03/16/atomkraft-ja-bitte/"><img src="http://img.youtube.com/vi/6ntnW6svWM0/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Neustart(?)</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 02:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einer guten Pause hier bin ich am überlegen, wie ich wieder ins Bloggen hineinfinden könnte. Die grundsätzlichen Überlegungen sind immer noch dieselben, und weiter bin ich damit noch nicht. Nunja. Ich wollte nur kurz vermelden, dass es hier weiter &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2011/01/31/neustart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1452&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer guten Pause hier bin ich am überlegen, wie ich wieder ins Bloggen hineinfinden könnte. Die grundsätzlichen <a href="https://undertakethislaw.wordpress.com/2010/07/23/%E2%80%8Fauf-ein-wort/">Überlegungen</a> sind immer noch dieselben, und weiter bin ich damit noch nicht. Nunja. Ich wollte nur kurz vermelden, dass es hier weiter gehen wird. Vorerst werde ich den Linkshot wieder bedienen. Und dann langsam wieder Kontakt aufnehmen. Bis dann. Ich freu mich schon. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>&#8230;ich war noch niemals&#8230;.</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/08/25/ich-war-noch-niemals/"><img src="http://img.youtube.com/vi/AjfT3wWwSLM/2.jpg" alt="" /></a></span>
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		<title>Jungen weinen nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 13:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolles Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop & Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Jungen weinen nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Life]]></category>
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		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlstandskinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Liedtexte, die sind an der Oberfläche schlicht banal. Sie drücken mit einfachen Worten Sachverhalte aus, die sofort verstanden werden können, und nicht sehr viel Tiefgang versprechen. Man könnte diese Lieder überinterpretieren. Man könnte sie aufladen mit Dingen, die &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/08/05/jungen-weinen-nicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1421&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Liedtexte, die sind an der Oberfläche schlicht banal. Sie drücken mit einfachen Worten Sachverhalte aus, die sofort verstanden werden können, und nicht sehr viel Tiefgang versprechen. Man könnte diese Lieder überinterpretieren. Man könnte sie aufladen mit Dingen, die nicht zu ihnen gehören. Diese Art der Interpretation meint es wohlwollend, sie versucht Dinge festzustellen, die der Text nicht nahe legt. Aber in den Text Dinge hineinzulegen, die nicht vorhanden sind, auch aus gut gemeintem Interesse, geht an der Liedaussage vorbei. Sie überfordert den Text durch Wohlwollen.</p>
<p>Hat man ein solches Lied, das man weder wohlwollend überfordern noch einfach stillschweigend ignorieren möchte, könnte man einmal der Musik zuhören. Bei guten Liedern umrahmt die Musik den Text, drängt sich nicht in den Vordergrund. Aber das stimmt auch nicht immer: Es kommt auf den jeweiligen Einsatz und den situativen Zweck des Liedes an. Das macht es so schwierig, vor allem bei popmodernen (Rock/Punk/Pop/…)-Liedern eine Aussage über die Musik zu treffen. Man kann höchstens versuchen, festzustellen, ob die Musik zu der Textaussage passt. Aber über die Erkenntnis, dass die Musik dem Text angemessen ist, geht die Feststellung selten hinaus. Was soll sie auch noch mehr Belanglosigkeiten benennen? Also doch der Text? Ab einem bestimmten Punkt wird aber auch die Interpretation des Textes beliebig, weil subjektiv. Es ist ein schmaler Grat, auf dem man wandelt, und man muss aufpassen, das Allgemeine nicht unter dem Subjektiven zu begraben.</p>
<p>Während ich diese Handvoll Zeilen getippt habe, ist das Lied schon dreimal durch die Playlist gerutscht und ich habe noch nichts zu dem Lied selbst geschrieben. Ich glaube, ich sollte einmal zum Punkt kommen. Über dieses Lied möchte ich einige Zeilen schreiben:</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/08/05/jungen-weinen-nicht/"><img src="http://img.youtube.com/vi/3XC4n3bnKm0/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p><span id="more-1421"></span></p>
<p>Als das Lied 2002 erschien, erinnerte es mich an pubertäre Allmachtsphantasien: Die Welt durfte nicht in kleinen Schritten verändert werden, sondern es musste gleich alles aufs Tapet gebracht werden. So handelt der Text in der Tat von der <em>Umweltkrise</em>, <em>Drogen</em> und <em>rechnet ab mit der Regierung</em> – allerdings nicht inhaltlich, sondern lediglich im Ansprechen dieser Dinge. Die Oberflächlichkeit wird autoreferentiell: Sie versteckt sich nicht hinter allgemein gehaltenen Aussagen, sondern geht über das Bezeichnen nicht hinaus. Wenn man im Hinterkopf hat, dass der Bassist der Wohlstandskinder Deutschlehrer ist, sollte man diesen Umstand ernst nehmen.</p>
<p>Nach der Aufzählung, wovon das Lied handeln soll,  kommt der eigentliche Schlüsselsatz des Liedes: <em>Doch eigentlich geht’s ja nur darum/ dass mich die Frage fast zerfrisst/ wo mein kleines Mädchen ist.</em> Es geht um sonst nichts anderes – weder um Gewalt, Sex, Drogen, die Umweltkrise oder etwas anderes. Auf diesen Schlüsselsatz bezieht sich auch der Liedtitel <em>Jungen weinen nicht</em>.  So handelt auch die gesamte zweite Strophe von diesem Thema. Der Sprecher tut sich schwer mit seinen Liebesbriefen: Er drückt seine Gefühle mit einem handfesten Kalauer aus, wirkt unbeholfen, hilflos. Und genau dieser Umstand wird dann auch benannt: <em>Ich versteh es nicht/ Wenn sie mich anspricht, bleib ich stumm. </em>Das Lied wird zum zweiten Mal autoreferentiell, in doppelter Hinsicht, in Bezug auf den Sprecher und in Bezug auf das Lied selbst.</p>
<p>Fast genau in der Mitte des Liedes wird der Kernsatz scheinbar zurückgenommen, indem wieder auf die Eingangsstrophe Bezug genommen wird: <em>Doch eigentlich geht’s ja darum/ wie schlecht es mit der Erde steht/ und dass der Mensch zugrunde geht. </em>Man glaubt es dem Sprecher nicht, nachdem man direkt voran von seinem eigentlichen Problem erfahren hat. Es wirkt wie ein schnell nachgeschobener Versuch, das Thema zu wechseln. Danach folgt auch nichts weiter mehr, außer einer Versicherung, dass Jungen niemals weinen.</p>
<p>Soweit die beobachtbare Oberfläche. Ich denke, es ist nicht überinterpretiert, wenn man feststellt, dass das Lied auf den zweiten Blick von den Problemen des männlichen Sprechers handelt, über seine Emotionen zu sprechen. In dem Moment, wo er ehrlich ist, wirkt er unbeholfen, schüchtern. Dem kleinen Mädchen steht das Äquivalent des kleinen Jungen gegenüber, der hier spricht. Der Liedtitel spricht offen das Rollenverständnis in unserer Gesellschaft an, nach dem Männer nicht zu weinen haben. Sie lernen, Emotionen zu unterdrücken, zu sublimieren. Wenn sie dann an die Oberfläche drängen, kommt es zu Unsicherheiten, zu Artikulationsproblemen und Kommunikationsstörungen. Der Text wird zum dritten Mal autoreferentiell.</p>
<p>Kann man mehr aus dem Text herauslesen? Was bedeuten diese autoreferentiellen Schleifen? Es ist schwierig, darüber Aussagen zu treffen, ohne in die eingangs angesprochene Beliebigkeit des subjektiven Empfindens einzufallen. Daher möchte ich hier nicht weiter heruminterpretieren, um einem wohlwollenden Überfordern des Liedes zu entgehen.</p>
<p><em>Wohlstandskinder &#8211; Jungen weinen nicht</em></p>
<p><em>Das ist ein Text über Gewalt<br />
Über Sex und über Drogen<br />
Und wenn du sagst, es interessiert dich nicht<br />
Wäre das vielleicht gelogen<br />
Er thematisiert die Umweltkrise<br />
Und alles Schlechte dieser Welt<br />
Rechnet ab mit der Regierung<br />
Und allem, was ihm sonst so nicht gefällt</em></p>
<p><em>Doch eigentlich geht’s ja darum<br />
Dass die Frage mich fast zerfrisst<br />
Wo mein kleines Mädchen ist</em></p>
<p><em>Jungen weinen nicht<br />
Niemals, niemals, niemals<br />
Jungen weinen nicht<br />
Niemals, niemals, niemals</em></p>
<p><em><em>Und weiter sing ich ganz diskret<br />
Wie schlecht es mir doch geht<br />
Und ich schreib ihr Liebesbriefe<br />
In denen geschrieben steht:<br />
Ich hab noch immer deine Augen im Kopf<br />
Aber nicht so schön wie du<br />
Sie lässt mir keine Ruh<br />
Ich versteh es nicht<br />
Wenn sie mich anspricht, bleib ich stumm</em></em></p>
<p><em><em>Doch eigentlich geht’s ja nur darum<br />
Wie schlecht es mit der Erde steht<br />
Und dass der Mensch zugrunde geht</em></em></p>
<p><em>Jungen weinen nicht<br />
Niemals, niemals, niemals<br />
Jungen weinen nicht<br />
Niemals, niemals, niemals</em></p>
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		<item>
		<title>Auf ein Wort&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 00:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolles Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop & Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut anderthalb Jahre verblogge ich hier mal dies, mal das. Wenn ich mir das ganze einmal mit etwas Abstand anschaue, dann ist das ein ganz schönes Sammelsurium ohne Kontur und mit wenig Stringenz. Nicht, dass mir das nicht schon früher &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/07/23/%e2%80%8fauf-ein-wort/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1412&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut anderthalb Jahre verblogge ich hier mal dies, mal das. Wenn ich mir das ganze einmal mit etwas Abstand anschaue, dann ist das ein ganz schönes Sammelsurium ohne Kontur und mit wenig Stringenz. Nicht, dass mir das nicht schon früher aufgefallen wäre. Bisher störte mich dies jedoch nicht sonderlich. Ganz private Dinge standen hier neben allgemein gehaltenen Texten über, im wahrsten Sinne, Gott und die Welt.</p>
<p>Ich werde hier nun, äußeren Umständen geschuldet, eine etwas längere Pause einlegen. Am besten nutze ich diese Zeit, um mir einmal Gedanken darüber zu machen, wie es weitergehen soll. Bisher habe ich mich gescheut, hieraus so etwas wie einen Themenblog zu machen; ich käme mir etwas eindimensional und verbohrt vor. Andererseits ist das hier schon gut mit &#8222;Kraut und Rüben&#8220; umschrieben. Wie dem auch sei. Ich denk mal drüber nach.</p>
<p>Bevor ich hier den Stecker auf der Inputseite ziehe, möchte ich noch drei <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/04/18/gedanken-zur-popmusik/">Lieder</a> posten. Für das erste habe ich <a href="http://tintenblut.wordpress.com/">nebenan</a> eine Version mit den  schönsten Bildern <a href="http://tintenblut.wordpress.com/2009/06/18/wolkenbrecher/">gefunden</a>.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/07/23/%e2%80%8fauf-ein-wort/"><img src="http://img.youtube.com/vi/TZqkt5SW6zA/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fundertakethislaw.wordpress.com%2F2010%2F07%2F23%2F%25E2%2580%258Fauf-ein-wort%2F&amp;linkname=Auf%20ein%20Wort..." target="_blank"><img src="http://static.addtoany.com/buttons/share_save_256_24.png" alt="Share" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/undertakethislaw.wordpress.com/1412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/undertakethislaw.wordpress.com/1412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/undertakethislaw.wordpress.com/1412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/undertakethislaw.wordpress.com/1412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/undertakethislaw.wordpress.com/1412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/undertakethislaw.wordpress.com/1412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/undertakethislaw.wordpress.com/1412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/undertakethislaw.wordpress.com/1412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/undertakethislaw.wordpress.com/1412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/undertakethislaw.wordpress.com/1412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/undertakethislaw.wordpress.com/1412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/undertakethislaw.wordpress.com/1412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/undertakethislaw.wordpress.com/1412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/undertakethislaw.wordpress.com/1412/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1412&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Musik, bitte (XV)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 19:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Lied ist schon etwas länger in meiner Playlist. Fühlt sich gut an. Broilers &#8211; Meine Sache. &#160;<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1406&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lied ist schon etwas länger in meiner Playlist. Fühlt sich gut an. Broilers &#8211; Meine Sache.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/07/18/musik-bitte-xv/"><img src="http://img.youtube.com/vi/EhjdpwGOMVM/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fundertakethislaw.wordpress.com%2F2010%2F07%2F18%2Fmusik-bitte-xv%2F&amp;linkname=Musik%2C%20bitte%20(XV)" target="_blank"><img src="http://static.addtoany.com/buttons/share_save_256_24.png" alt="Share" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/undertakethislaw.wordpress.com/1406/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/undertakethislaw.wordpress.com/1406/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/undertakethislaw.wordpress.com/1406/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/undertakethislaw.wordpress.com/1406/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/undertakethislaw.wordpress.com/1406/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/undertakethislaw.wordpress.com/1406/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/undertakethislaw.wordpress.com/1406/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/undertakethislaw.wordpress.com/1406/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/undertakethislaw.wordpress.com/1406/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/undertakethislaw.wordpress.com/1406/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/undertakethislaw.wordpress.com/1406/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/undertakethislaw.wordpress.com/1406/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/undertakethislaw.wordpress.com/1406/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/undertakethislaw.wordpress.com/1406/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1406&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Diskussionshinweis</title>
		<link>http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/07/11/diskussionshinweis/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 18:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop & Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Celan]]></category>
		<category><![CDATA[Dichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
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		<category><![CDATA[Lyriktheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Richters Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Richters Blog hatte ich mit Jo eine sehr anregende Diskussion über sein Gedicht Die alten Götter. Vielleicht fasse ich das dort Gesagte über Lyrik irgendwann einmal hier zusammen. Bis dahin sei einmal auf diesen Blog mit der wunderschönen Aussicht &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/07/11/diskussionshinweis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1394&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://richtersblog.wordpress.com/">Richters Blog</a> hatte ich mit Jo eine sehr anregende <a href="http://richtersblog.wordpress.com/2010/07/02/die-alten-gotter/">Diskussion über sein Gedicht <em>Die alten Götter</em></a>. Vielleicht fasse ich das dort Gesagte über Lyrik irgendwann einmal hier zusammen. Bis dahin sei einmal auf diesen Blog mit der wunderschönen Aussicht auf eine Dichterwerkstatt hingewiesen.</p>
<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fundertakethislaw.wordpress.com%2F2010%2F07%2F11%2Fdiskussionshinweis%2F&amp;linkname=Diskussionshinweis" target="_blank"><img src="http://static.addtoany.com/buttons/share_save_256_24.png" alt="Share" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/undertakethislaw.wordpress.com/1394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/undertakethislaw.wordpress.com/1394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/undertakethislaw.wordpress.com/1394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/undertakethislaw.wordpress.com/1394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/undertakethislaw.wordpress.com/1394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/undertakethislaw.wordpress.com/1394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/undertakethislaw.wordpress.com/1394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/undertakethislaw.wordpress.com/1394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/undertakethislaw.wordpress.com/1394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/undertakethislaw.wordpress.com/1394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/undertakethislaw.wordpress.com/1394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/undertakethislaw.wordpress.com/1394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/undertakethislaw.wordpress.com/1394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/undertakethislaw.wordpress.com/1394/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1394&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Und immer wieder: WIZO</title>
		<link>http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/07/10/und-immer-wieder-wizo/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 04:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolles Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumterror]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop & Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Kurth]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Rock am Bach]]></category>
		<category><![CDATA[Wizo]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nun 3.35 Uhr und ich komme gerade zurück von einem WIZO-Konzert. Eigentlich war es ein kurzer Gig auf einem Festival. Daher waren die 32 Euro schon ein stolzer Preis, um in diesem Festivalsommer WIZO das erste Mal nach &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/07/10/und-immer-wieder-wizo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1381&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://s5.tinypic.com/i77hu8.jpg" alt="" width="173" height="247" />Es ist nun 3.35 Uhr und ich komme gerade zurück von einem WIZO-Konzert. Eigentlich war es ein kurzer Gig auf einem Festival. Daher waren die 32 Euro schon ein stolzer Preis, um in diesem Festivalsommer WIZO das erste Mal nach ihrer Auflösung zu sehen. Aber, egal, das war es mir wert. Groß geworden in den 80er und 90er, das Punkermilieu mit &#8222;Links&#8220; verwechselt, bin ich heute noch bei dieser Musik hängengeblieben. Mit Selbstkritik haben WIZO nie gespart, meinten auf ihrer Abschiedstournee (irgendwie muss man das ja begründen, abseits von einem &#8222;Wir sind eigentlich zu alt für diesen Scheiß&#8220;), dass Punk reationär geworden sei und dass sie damit nichts mehr zu tun haben wollten. Und daher eben aufhören.</p>
<p>Zwischenzeitlich hat Frontsau Axel Kurth  für Jamba Klingeltöne komponiert und war an einem Verbrechen namens <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oXx7AO4CZXs">Schnuffel</a> beteiligt. Das ganze ist schon ein wenig peinlich: Auf der <a href="http://www.jamba.de/jmp/goto/music/artist/details/artistId/796743">Jamba Seite</a> wird er in einem Atemzug mit Christina Stürmer, DJ Bobo und Achim Petry genannt. Wenigstens hatte er den Schneid, die Kleidchen, die er als Kommerzschlampe trägt, selbst öffentlich zu machen. Im Januar 2009 schrieb er auf seiner <a href="http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.ListAll&amp;friendId=17375518">MySpace Seite</a>:</p>
<blockquote><p>In der letzten Zeit habe ich einige lustige Projekte gemacht, z. B. hab  ich angefangen, ein Solo-Album aufzunehmen und das aber wieder  verworfen, habe kürzlich vier Songs für das Weihnachtsalbum des nervigen  Jamba-Hasen &#8222;Schnuffel&#8220; geschrieben, habe Studiogitarren für eine  deutsche Boyband eingespielt, habe für den Kinofilm &#8222;Die Welle&#8220; einen  Song geschrieben (der leider nur im Making-Of auf der DVD gelandet ist),  hab einige Studiojobs als Ghostsänger gemacht, Songs für ein  Kinderwebportal geschrieben, einiges für Werbung, Fernsehen und Filme  gemacht, bin aus meinem alten Studio geflogen, habe mit einigen coolen  Leuten gejammt, hab ein neues Studio ausgebaut, habe kürzlich mein Herz  gebrochen bekommen und muss schon wieder aus dem neuen Studio ausziehen.</p></blockquote>
<p>Und irgendwie können wir froh sein, dass er wieder auf die rechte Bahn zurück gefunden hat.  Man kann sich vom Unglaublichen leicht selbst überzeugen, wenn man im ersten Moment denkt, der gute Axel würde scherzen: In der <a href="https://mgonline.gema.de/werke/">Gema-Datenbank</a> ist für das <a href="https://mgonline.gema.de/soundcarrier/searchTracks.do?id=465397&amp;seq=1&amp;title=WINTERWUNDERLAND">Schnuffel-Jamba-Album Winterwunderland</a> der selbe Axel Kurth verzeichnet, wie bei den WIZO-Liedern. Da steht einmütig ein Song Namens <em>Mein Hasenfreund</em> neben einem Namens <em>Kein Gerede</em>.  Und es ist der selbe Axel Kurth.  Seine Gema-Mitgliedsnummer ist  identisch. Auf ihrer Abschiedstournee beteuerte er, dass sie nicht wie die  vielen anderen Boybands sich auflösen, um sich  dann unter großem Trubel wieder zu vereinigen und so die Absätze zu steigern. Das klingt zwar  bei einer Punkband etwas absurd, jedoch blieb auf fast allen Konzerten  auf der Abschiedstournee der Hinweis darauf: &#8222;Wir sind keine  Kommerzschlampen!!&#8220; Als ich heute aus der ersten Reihe dies bei dem  Warmlaufen vor <em>Gute Freunde</em> lauthals anmerkte, als Axel sinngemäß  so etwas wie &#8222;Liebt ihr WIZO?&#8217;&#8220; fragte , und ihm <em>Kommerzschlampe </em>entgegenrief,  zuckte er nur kurz. Professionell genug ist er ja.  Junge, es war ne  gute Idee, mit dem Jambakram aufzuhören und endlich wieder richtige Musik zu  spielen.</p>
<p>Eines der besten Konzerte von WIZO war 1996 auf dem Bizarre-Festival. Dieses Konzert wurde live vom Fernsehen übertragen. Als WIZO den Kameramännern verbot, den Menschen durch ihr Hin- und Hergewusel vor der Bühne die Sicht zu versperren, wurde das Bild komplett abgeschaltet und nur noch die Musik übertragen (den ganzen Auftritt gibt es auf youtube: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A8j1G22EC9Y">Klick</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=aQm0-ZgG6DE">klick</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SpVwj9Mpc2w">klick</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kRF33PkNag8">klick</a>). Die Playlist von damals könnte man fast genau so heute wieder spielen. Eigentlich haben sie vorhin auch nur ihre alten Lieder gespielt, eines war neu und kannte ich nicht. Aber Axel muss erst einmal die neuen Jungs einführen und mit den alten Liedern verknüpfen. Die Leute sollen WIZO mit den alten Liedern und den neuen Leuten kennen lernen. Als Kind ist er nicht übermäßig oft auf den Kopf gefallen.</p>
<p><a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/11/06/wir-brauchen-eine-punkrocker-seelsorge-hotline/">Letztes Jahr</a> schrieb ich zu der Ankündigung ihrer Rückkehr:</p>
<blockquote><p>Comebacks laufen meistens so ab: Die Koryphäen erklären, dass sie wieder  zurück kommen. Die Fans und Groupies sind aus dem Häusschen. Die  Erfolge und die Erinnerungen an die Vergangenheit nähren die Erwartungen  für die Zukunft, die nicht erfüllt werden können, da die Band wie die  Fans älter geworden sind. Die Zeiten haben sich geändert, die Band  versucht aber genau dort weiter zu machen, wo sie aufgehört hat. Das  ganze floppt und das Comeback hat die Band erst von dem Thron  heruntergeschubst, auf dem sie bisher friedlich residierte.</p></blockquote>
<p>Heute kann ich sagen: Ich habe mich zum Glück geirrt. Axel hat es verstanden, mit einem strikten Spielplan der alten Lieder (nur ein Lied kam vom neueren Album Anderster, sowie ein weiteres, das vermutlich auf dem neuen Album erscheinen wird) genau dort anzudocken, wo sie aufgehört hatten: Der Sound war der gleiche (unterstützt von ihrem Kumpel Ralf Dietel an der Gitarre, der allerdings nur für diesen Festivalsommer angeheuert hat), die Songs die bekannten  und die Stimme hatte sich nicht geändert. WIZO ist es gelungen, nach der Hochphase des Punk in den 80er und 90er über zwanzig Jahre danach genau dort wieder anzudocken. Selbstironische Kommentare zu ihrem eigenen Alter passten dazu genau so wie die Miteinbeziehung der Leute vor der Bühne. Es hat wirklich alles gepasst. Ich hätte allerdings ein paar Änderungen bei dem Repertoire vorzuschlagen: Das France Gall Cover <em>Poupée de Cire</em> hat ebenso gefehlt wie das oft vergessene <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WTuyYUMcHcs"><em>Brief, Telefon, Tür</em></a> &#8211; hat doch ausgerechnet das letzte <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/09/25/der-absurde-mensch-sagt-ja/">das Potential</a>, aus dem Klischee des  flachen und stupiden Gröhlpunk hinaus zu weisen. Auch <em>Hey Thomas</em> hätte ich sehr viel später erwartet, vielleicht sogar als letztes Lied. Gefehlt hat auch <em>Das Leben ist ein Hund</em>. Dafür hätte man <em>Alte Frau</em> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KyNLtkopfB0"><em>Gute Freunde</em></a> weglassen können. Zwei Kracher waren allerdings <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gCl3S3vqo-o"><em>Der Käfer</em></a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ENw2oz8G360"><em>Kadett B</em></a>. Diese uralten Lieder (beide waren bereits auf dem zweiten Demotape von 1990 vorhanden) hörte ich das erste Mal live (oder ich hab&#8217;s nicht mehr in Erinnerung).</p>
<p>Geblieben sind ein abgebrochener Zehennagel, zwei Blutergüsse unter den beiden großen Zehen, eine kleine Zerrung in der rechten Wade, total verdreckte Tennissocken und ein absolut spitzenmäßiges Konzert.Es fällt vielleicht schwer, meine momentane Begeisterung nachzuvollziehen, ebensowenig erscheint es plausibel, ein paar hundert Kilometer durch die Republik zu fahren, insgesamt über 50 Euros dort zu lassen (Eintritt + die nötigen Getränke nach dem Auftritt), und wieder zurück zu fahren, nur um eine einzige Band zu sehen, welche dazu noch eine alte Punkband aus den 90er Jahren ist. Es hat etwas zu tun mit dem Zauber des Erwachsenwerdens, es hat zu tun mit so etwas ähnlichem wie Prägung (ich denke nicht an Lorenz, nein), es hat zu tun mit Idealen, von denen man früher dachte, man würde sie nie in seinem Leben verraten, sondern eher sterben wollen. Diesen Punkt zu überwinden, zurückzukehren ins Leben, und trotzdem noch diese Musik zu hören &#8211; das ist einer der vielen Kompromisse, mit denen ich gelernt habe zu leben. Axel musste auch seinen Jambakompromiss machen, um zu verstehen, dass manch ein Kompromiss einer zu viel sein kann. Erinnerungen sind eine mächtige Kraft. Über die <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/04/18/gedanken-zur-popmusik/">Codierung bei Liedern</a> habe ich ja bereits gesprochen. Und exakt an diesem Punkt dockten WIZO mit ihrer Liedauswahl an. Es war einer dieser Augenblicke, wo alles zusammen in einem einzigen Punkt sich konzentriert: Die Erinnerung an ein früheres Leben, der Anspruch des Augenblicks,sich auf  diese mächtige Erinnerung  in der Gegenwart einzulassen, das Hier und Jetzt des hedonistischen Genusses mit seiner Zuwendung zur lebensbejahenden Freude &#8211; und natürlich die Aussicht, ein paar Freunde zu treffen. Dies alles konzentrierte sich für mich in einem einzigen Punkt und hatte zumindest heute abend den Namen WIZO.</p>
<p>In diesem Sinne, Jungs, schön, dass ihr wieder da seid.</p>
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		<title>Sicherheitskontrollen beim Public Viewing</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:53:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sicherheitskontrollen sind immer eine heikle Sache, besonders, wenn sie von einer privaten Sicherheitsfirma durchgeführt werden. Für das Public Viewing ist das nochmal ein Stück heikler; alkoholisierte Menschen, irrationale Emotionen und dazwischen eine Oma, die bloß ihre Einkäufe nach Hause bringen &#8230; <a href="http://undertakethislaw.wordpress.com/2010/07/08/sicherheitskontrollen-beim-public-viewing/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=undertakethislaw.wordpress.com&amp;blog=7067630&amp;post=1375&amp;subd=undertakethislaw&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherheitskontrollen sind immer eine heikle Sache, besonders, wenn sie von einer privaten Sicherheitsfirma durchgeführt werden. Für das Public Viewing ist das nochmal ein Stück heikler; alkoholisierte Menschen, irrationale Emotionen und dazwischen eine Oma, die bloß ihre Einkäufe nach Hause bringen möchte. &#8222;Hauptaugenmerk&#8220; bleiben dann &#8222;Jugendliche, Punks, Obdachlose, etc.&#8220;, die bei ihrem Weg am Event vorbei ins Visier geraten. Irgendwie weiß man von dieser sozialen Selektion, dass diese Jungs das ganze aber Schwarz auf Weiß als Hinweisblatt an eben jenen Ein- und Ausgang heften für ihre Mitarbeiter, und es dort wochenlang hängen lassen, ist dann doch etwas unprofessionell.</p>
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